Cape Le Grand National Park
Die Touristeninfo in Esperance hat uns bereits vorgewarnt, dass man in der Regel keine freien Stellplätze in der Le Grand Bay bekommt, uns aber empfohlen, in aller Frühe nachzufragen, ob etwas frei wird. Da wir aufgrund der Zeitumstellung sowieso früh um 6:30 wach sind, fahren wir die paar Kilometer zum Strand. Wir sind die Ersten und ergattern einen der begehrten 12 Plätze. Robin, der Campingplatzchef kann kaum glauben, dass wir nur eine Nacht bleiben wollen. Auf dem Campingplatz lernen wir eine deutsche Familie mit zwei Kindern im ähnlichen Alter wie Felix und Annabell kennen. Sie leben seit 4 Jahren in Australien und machen eine 3monatige Tour, bevor sie nach Deutschland zurückkehren.
Wir verbringen den Vormittag an der Cape Le Grand Bay, wo wir wandern und auf Sonne hoffen – es bleibt leider bewölkt um die 20 Grad.
Nach dem Mittag fahren wir zur Lucky Bay. Diese macht ihrem Namen alle Ehre – die Wolken verschwinden und am Strand finden wir zahme Kängurus, welche sich streicheln lassen. Sie sind flauschig weich, die Kinder würden gern welche mitnehmen.
Die Strände im Nationalpark sind phantastisch, so weiß wie Schnee – wir bauen einen Schneemann.
Auf dem Rückweg klettern wir noch über die spektakulären Felsen der Thistle Cove und entdecken einen kleinen Drachen.
Außerdem entdecken wir dass die Spitze des Frenchman Peak eine große Höhle ist, durch die man durchschauen kann. Der Gipfel reizt uns aber nach einem kompletten Strand-und-Wander-Tag haben wir keine Lust mehr auf den 2-Stunden-Marsch.