Mandurah
Heute geht es weiter nach Norden. Es sind noch einige Highways um Preston Beach gesperrt. Einige Kilometer lang fahren wir an den verkohlten Überresten der dortigen Wald- und Buschlandschaft vorüber. Es riecht wie unser Frühstückstoast, als neulich der Feuermelder im Camper anging.
Gegen Mittag erreichen wir unser heutiges Ziel Mandurah, das Venedig Australiens. Die Stadt ist um das großes Peel Inlet herum gebaut, es gibt hierzulande kaum einen anderen Ort mit einem größeren Anteil an Wassergrundstücken. Hier wohnen die, denen es in Perth zu turbulent ist und die das nötige Kleingeld haben. Wir bekommen endlich mal frischen Fisch, den wir direkt am Wasser essen (King Fisch taugt nicht, aber das Filet vom Hai schmeckt lecker). Den restlichen Nachmittag baden wir - heute sind 37 Grad.
Am Abend fahren wir landeinwärts auf einen Campingplatz mitten in der Natur. Hier hat ein altes Ehepaar 100 Acre (etwa 40 Hektar, also 400.000 m²) Land gekauft und sich zur Ruhe gesetzt. Hier kann man für kleines Geld direkt am naturbelassenen Wald campen. Schon auf dem Weg dorthin sehen wir viele grüne Kakadus und es hüpfen Kängurus über die Straße. Am Abend kommen die Kängurus aus dem Wald und beäugen uns neugierig. Leider ist es schon zu dunkel zum Fotografieren.