Neusiedler See
6.7.2019 Ankunft am See
Um 6 Uhr hat uns die Kirchenglocke neben unserem Parkplatz geweckt. Wir dösen noch bis 7 und fahren dann ein kleines Stück aus dem Ort raus zum Frühstücken. Das Wetter ist super und die Aussicht schön. Nach dem Frühstück geht es weiter in Richtung Österreich.
Unser eigentliches Ziel ist der Zicksee, ein kleinerer See der als wenig beachteter Geheimtipp gilt. Da wir gestern schon ein paar Extra-Kilometer gefahren sind und Mattis während der Fahrt einen ausgiebigen Vormittagsschlaf hält, erreichen wir den Zicksee schon am späten Vormittag.
Dort angekommen besichtigen wir den Zeltplatz. Es ist eine wunderschöne ruhige und großzügige Anlage mit schattenspendenen Bäumen zwischen denen überall mausgroße Ziesel umherwuseln.
Der Zicksee ist ein nur etwas über einen Meter tiefer Salzsee. Allerdings ist das bei “hohem” Wasserstand, aktuell ist es aufgrund mangelnder Niederschläge nur noch weniger als ein halber Meter. Das ist zu wenig zum Surfen und reicht nicht einmal mehr zum Baden. Wir entscheiden, zum dem nahe gelegenen Neusiedler See auszuweichen.
Der Neusiedler See ist ebenfalls ein Salzsee, die mittlere Tiefe beträgt etwa 1,5m. Aufgrund des tollen Sommerwetters hat das Wasser Badewannentemperatur.
Die Kinder verbringen den Tag im Wasser. Leider ist kein Surfwind. Am Nachmittag fahre ich trotzdem eine kleine Runde mit dem Brett.
7.7.2019 Nationalpark Neusiedler See
Heute morgen weckt uns keine Kirchenglocke sondern der Wind. Um 7 sind schon die ersten Surfer auf dem Wasser. Auch ich fiebere dem Surfen entgegen. Allerdings ist Sonntag, das bedeutet erst einmal ein ausgiebiges Sontagsfrühstück. Nach dem Frühstück ist der Wind leider wieder weniger aber gegen 10 frischt es erneut auf und ich schwinge mich auf das Brett. Mattis hält so lange sein Vormittagsschläfchen und die beiden Großen spielen wieder am Wasser.
Für den Nachmittag haben wir uns zur Familienexkursion im hiesigen Nationalpark angemeldet. Das Programm ist speziell für Kinder, der Guide schafft es, die Kinder zu begeistern. Wir verbringen den Nachmittag im Grünen mit Insekten fangen, bestimmen und wieder freilassen. Annabell glänzt mit einem Pflanzen- und Insektenwissen, welches selbst uns überrascht.
Am Abend gehen wir spontan noch lecker Essen. Das Restaurant ist gemütlich mit großem Freisitz. Die einheimische Küche sagt uns sehr zu.
Wieder zurück will ich den Tag bei seichtem Wind mit einer Runde Surfen ausklingen lassen. Als ich gerade aufhören möchte, braut sich am Horizont ein Gewitter zusammen, welches mir spontan noch eine Stunde lang mit 6-7 Beauford genialen Surfwind verschafft.