Velencer See
Wir schlafen heute aus (naja, das Äquivalent von “ausschlafen” mit 2 Kindern und einem Baby). Der Tag hat grau bewölkt begonnen, so dass wir das Frühstück im Wohnmobil essen. Nachdem alles verstaut ist, fahren wir während Mattis’ Vormittagsschlaf etwa 50 Kilometer bis zum Velencer See, der auch der “kleine Bruder des Balaton” genannt wird.
Da auch wenig Wind angesagt ist, wollen wir dort nur kurz stoppen, die Füße ins Wasser halten und dann gleich weiter. Wir parken an einer großzügigen Wiese direkt am See. Dort gibt es einen kleinen Surfspot – und Hammer-Wind. Auf dem See tummeln sich ein Dutzend Surfer und ein paar einzelne Kiter.
Wir beschließen, wenigstens bis zum Mittag zu bleiben, so dass ich die Surfgelegenheit nutzen kann.
Wir essen direkt am See im Windschatten hinter dem Gebäude der kleinen Surfschule. Der Wind frischt inzwischen nochmal deutlich auf, so dass wir Mattis im Wohnmobil zum Mittagsschlaf legen (die passende Babyfone-App hilft uns) und ich gleich wieder auf’s Brett kann.
Ich nutze das flache Wasser (es reicht mir maximal zu den Schultern) um den Wasserstart, der mir immer noch nicht recht gelingen mag, zu üben.
Am Nachmittag habe ich Gummi-Arme und bekomme das Segel kaum noch aus dem Wasser. Wir fahren noch ein Stück weiter bis nach Bugacpusztaháza, unserem nächsten Ziel.
Unterwegs überqueren wir die Donau, die hier schon beachtlich breit ist.
Wir übernachten auf dem Wohnmobilstellplatz des Landgasthofes “Karikas Csarda”. Zum Abend holen wir uns eine Flasche lokalen Rotweins.