Burg Hunedoara
Heute weckt uns strömender Regen. Wir drehen uns noch einmal um und schlafen noch ein wenig. Als wir das nächste Mal aufwachen, lässt sich die Sonne blicken. Wir frühstücken in Ruhe und sind gerade startklar, als es erneut heftig zu regnen beginnt.
Ohne große Eile fahren wir zurück nach Eisenmarkt. Wir wollen uns heute dort die Burg Hunedoara, auch “Castelul Corvinilor” – die Rabenburg – anschauen, die als eine der schönsten der rumänischen Burgen gilt. Mattis schläft im Auto ein, so dass wir noch einkaufen, tanken und Frischwasser auffüllen können. In der Nähe der Burg gibt es einen großen ruhigen Parkplatz, auf dem wir noch Mittag essen.
Als wir gegessen haben, lässt sich die Sonne wieder blicken und wir starten zur Burgbesichtigung.
Am Wohnmobil zurück gibt es noch ein kleines Kaffetrinken, dann starten wir zu unserer heutigen, recht kurzen Strecke. Schnell kommen wir in die Nähe der ersten Ausläufer der Karpaten. An diesen entlang führt uns die Straße zu einer ganz besonderen Felsformation, die wir uns morgen näher anschauen wollen.
Wir erreichen unser Ziel, eine zum Camping freigegebene Weide nahe der roten Felsen, die wir morgen bewandern wollen. Auf dem Platz ist noch eine Familie, diese hat aber so laute Musik an, dass wir uns einen neuen Platz ein Stück abseits suchen.
Wir essen draußen Abendbrot, dabei kommt die Sonne heraus. Danach sammeln die Kinder Feuerholz und Steine für einen Feuerkreis. Kurz darauf prasselt ein fröhliches kleines Lagerfeuer.
Als wir die Kinder ins Bett stecken wollen, gibt es noch eine kleine Diskussion darüber, wie spät es eigentlich ist. Manche Uhren gehen eine Stunde anders als andere. Etwas überrascht stellen wir fest, dass wir die mitteleuropäische Zeitzone verlassen haben.