An die Donau
Offenbar lagen Mattis’ Magenprobleme weder an den Serpentinen noch am Käse. Auch Felix hat es heute Nacht erwischt. Die Nacht war kurz, wir haben das Bettzeug einmal komplett wechseln müssen. Zum Glück hat Anke vorausschauend gepackt und sogar eine Ersatz-Zudecke dabei.
Der Tag begrüßt uns mit strahlendem Sonnenschein, es wird schnell warm. Am Fluss sind schon die ersten Angler zugange. Mattis ist zeitig wach und hat Hunger, die beiden Großen schlafen mal aus.
Ohne Eile wird gefrühstückt, dann fahren wir etwa eine Stunde bis nach Hârșova an der Donau. Hier soll es einen schönen Ausblick und fotogene Felsformationen an der Donau geben.
Ich bleibe mit Mattis im Camper um ein wenig zu arbeiten während er schläft. Anke erkundet mit Annabell und Felix die Felsen. Anschließend schauen wir uns in der Nähe nach einem Stellplatz für heute um. Leider ist es überall, wo man bis an die Donau heranfahren kann auch dicht bebaut.
Wir durchqueren einige kleine Bauerndörfer. Obwohl die meisten Häuser heruntergekommen sind, fallen die prächtig herausgeputzten Kirchen überall auf.
Wir beschließen, weiter in Richtung unseres nächsten Zieles zu fahren und unterwegs an einen Campingplatz anzuhalten. Die Dörfer werden immer kleiner und seltener, wir durchqueren große, von Ackerbau geprägte Ebenen.
Leider finden wir an der auf der Karte angegebenen Stelle keinen Campingplatz vor. Nur eine beidseitig bebaute Schotterstraße, die immer enger wird. Mit einiger Mühe wenden wir das Wohnmobil.
Da es nur noch eine reichliche halbe Stunde zu unserem eigentlichen Etappenziel ist, stoppen wir für ein schnelles Abendessen und fahren dann noch bis nach Murighiol welches bereits im Donaudelta liegt.