Donaudelta Bootstour
Wir stehen pünktlich um 7 Uhr am Pier, Brötchen und Nutella zum Frühstück im Gepäck. Vom Bootsführer keine Spur. Wir befürchten schon, das wir versetzt wurden, aber er kommt kurz nach 7 angefahren und es kann losgehen.
Kaum sind wir gestartet, gibt es schon die ersten Wasservögel zu sehen.
Wir freuen uns über einen Eisvogel!
Nachdem wir einige größere Wasserstraßen hinter uns haben, fahren wir in das eigentliche Naturschutzgebiet ein. Hier gibt es große, flache und fast vollständig verschilfte Teiche.
Die Bootstour war ein voller Erfolg. Die Verständigung mit dem Bootsführer auf Spanisch hat prima funktioniert (er hat übrigens 6 Jahre in Spanien beim Bau des Flughafens von Madrid gearbeitet - das entspricht 60 Jahre Bau am BER).
Wir fahren gleich nach der Rückkehr weiter, damit Mattis schlafen kann. Zum Mittag stoppen wir an einem Seitenarm der Donau.
Gleich nach dem Mittag wollen wir die Donau mit der Fähre überqueren. Etwa einen Kilometer vor dem Fährhafen steht eine LKW-Schlange auf der Straße. Während wir uns brav anstellen, fahren die Einheimischen einfach vorbei. Wir schließen uns an und sehen, dass die PKWs gesondert (und viel schneller) abgefertigt werden. Das Wohnmobil passt gerade noch auf die Fähre, so dass wir ohne Wartezeit übersetzen.
Wir stoppen zum Kaffeetrinken an einem Salzsee, der für seinen heilenden Schlamm bekannt ist. Viele Einheimische sind hier im Wasser, wir trauen uns aber nicht so recht hinein.
Da wir hier keinen schönen Stellplatz finden, fahren wir noch ein Stück zum nächsten Salzsee, dem “Lacul Balta Alba”. Hier gibt es ein Restaurant mit Pool und Wohnmobilstellplätzen. Die Kinder sind begeistert, finden das Wasser aber mit 25 Grad dann doch zu kalt und gehen nur mit den Füßen rein.
Wir sind früh aufgestanden und alle fallen schnell ins Bett. Da die Sonne noch wunderbar scheint, gehe ich noch mit dem Laptop auf die Terrasse vom Restaurant und tippe Reiseblog.