Klamm der 7 Leitern
Für heute haben wir ein ganz besonderes Wander- und Klettererlebnis geplant. Wir haben den Wecker auf 7 Uhr gestellt, um pünktlich starten zu können. Leider ist die Wettervorhersage katastrophal: Regen, Regen und viel Regen. Kurz vor 9 verlassen wir mutig das Wohnmobil, bis zur Nasenspitze in Regensachen eingepackt und stehen wenig später freudig überrascht in strahlendem Sonnenschein auf dem Wanderweg.
Bis zum Eingang der Klamm ist es eine gute Stunde Fußmarsch. Mattis macht es sich in der Kraxe bequem, alle anderen haben große Freude durch einen tollen Tannenwald zu wandern und Bäche und Brücken zu überqueren.
Als wir an der Kasse zur Klamm ankommen, ist dort alles zu. Wir gehen noch bis zum Eingang zur Klamm, dort ist ein verschlossenes Eisentor und ein Hinweisschild “Geschlossen! Gefahr durch Steinschlag!”. Wir finden nirgends etwas über Öffnungszeiten und beschließen, erst einmal eine kleine Pause an der Kasse zu machen. Nach kurzer Zeit kommt zum Glück ein Geländewagen mit dem Personal des Parkes an und es kann losgehen. Wir sind zumindest die ersten Gäste heute.
Auch beim Abstieg hält das Wetter, die Regensachen haben wir nicht gebraucht. Auf dem Rückweg findet Anke noch eine Handvoll essbare Pilze. Nach 3 1⁄2 Stunden kommen wir etwas erschöpft und sehr zufrieden am Wohnmobil an. Wir haben für das Mittagessen noch ein paar Pfifferlinge im Kühlschrank, die wir mit Ankes Fund ergänzen. Als die Kartoffeln kochen, beginnt es draußen zu schütten.
Nach dem Mittagessen fahren wir nach Schäßburg. Hier gibt es eine traumhaft schöne und sehr gut erhaltene mittelalterliche Altstadt. Als wir ankommen, ist es zwar noch bewölkt, hat aber aufgehört zu regnen und es sind wieder 25 Grad. Wir schauen uns die Stadt an, trinken einen Kaffee und essen Eis.
Als wir wieder im Wohnmobil sitzen, fängt es wieder an zu schütten. Unser Timing heute ist echt perfekt! Wir fahren nur noch wenige Kilometer zum am Ortsrand gelegenen Campingplatz.