Durch die Wüste
Wüsten verbindet man ja eigentlich mit Sand, Hitze und Trockenheit. Wir campen am Rande der größten Sandwüste Europas, der Błędów-Wüste. Sand gibt es also, allerdings ist es kalt und nass. Die Nacht hat es weiterhin durchgeregnet, auch am Morgen bleibt es regnerisch. Wir schlafen aus, frühstücken in Ruhe und fahren erst einmal zum leider geschlossenen Wüsten-Informations-Zentrum (ob man das mit „WItZ“ abkürzt?).
Anschließend fahren wir zu einem Zugang zur Wüste, dort beginnt allerdings eine Militärzone, so dass es nicht weiter geht. Außerdem wirkt eine nasse Wüste bei Regen einfach nicht.
Wir kehren zum Aussichtspunkt zurück, essen zeitig Mittag und faulenzen, während Mattis sein Mittagsschläfchen hält. Am frühen Nachmittag hört es dann endlich auf zu regnen. Ein lebhafter Wind trocknet schnell die Landschaft und als gegen 16 Uhr die Sonne heraus kommt, stehen wir an einem weiteren Zugang zu einer kurzen Wüstentour bereit.
Mattis sieht den Sand und schaltet augenblicklich auf Sandkasten-Geländegang. Die verbleibenden Pfützen bieten ihm eine lustige Abwechslung. Wir verbringen eine Stunde barfuß im schon wieder warmen Sand, dann geht es eine kurze Strecke weiter zu unserem heutigen Stellplatz.
Dieser ist auf einem Wanderparkplatz in einem wunderbar urigen Mischwald gelegen. Platz ist reichlich, außer uns campen nur noch zwei Einheimische am anderen Ende des Platzes. Wir lassen den Tag mit einer gemütlichen Spielerunde ausklingen.