Odyssee
Heute lief es nicht ganz so gut. Wir sind gegen 11 Uhr vom See in Richtung Süden gestartet, um eine Stunde später in Drawno in der Nähe eines Nationalparks auf dem Campingplatz Mittag zu essen. Mattis könnte dann im Camper Mittagsschlaf halten, während die Kinder im See baden.
Wir kommen pünklich zum Mittag auf dem Campingplatz an. Er liegt zwar direkt am See, ist aber mitten in der Stadt, recht laut und voll – und das Restaurant dort hat zu.
Wir suchen auf der Karte ein paar Restaurants in der Nähe und starten noch einmal, um Mittag zu essen. Das Erste ist winzig und hat nur ein Gericht auf der Karte. Alle anderen haben aus verschiedenen Gründen (Montag, Corona, Pleite) geschlossen. Nach zwei Stunden geben wir entnervt auf, kaufen im Supermarkt ein paar Schupfnudeln und kochen selbst.
Als wir wieder starten, ist es 15 Uhr, Mattis schläft sofort im Sitz ein. Wir entscheiden uns, noch ein Stück zu fahren und suchen uns ein paar mögliche Stellplätze unterwegs.
Wir finden einen schönen Platz in einem Wäldchen an einem kleinen See. Allerdings hat sich ein Gewitter zusammengebraut und auch für morgen schaut das Wetter nicht nach Baden aus. Da wir keine Lust haben, bei schlechtem Wetter im Wohnmobil zu sitzen, machen wir hier nur eine Kaffeepause und fahren in Richtung der Stadt Posen, um uns morgen Vormittag dort die Altstadt anzuschauen.
Als Stellplatz haben wir einen Strand an einem See in der Nähe gesucht. Allerdings gibt es den Parkplatz dort nicht mehr und die Straße ist nun ein Radweg. Wir durchqueren die Stadt und checken am Abend auf einem Campingplatz ein, von dem aus die Innenstadt mit dem Fahrrad gut erreichbar sein soll.
Mit Baden ist es heute leider nichts mehr geworden. Dafür haben wir zumindest ein gutes Stück Strecke geschafft und können die nächsten Tage wieder etwas ruhiger angehen.