Über’s Meer
Nachdem wir in den letzten zwei Tagen deutlich über 1000 Kilometer gefahren sind, nehmen wir heute etwas Tempo raus und schalten auf Urlaubsmodus. Nach dem Frühstück erkunde ich kurz das anliegende Naturreservat. Dort plätschern kleine Bächlein entlang des Wanderweges, es gibt viele Infotafeln und einen Schmetterlingsweg. Für Schmetterlinge ist es hier allerdings inzwischen zu kalt.
Wir starten in Richtung Livorno. Nach einigen Minuten erreichen wir die Berge, die wir schon von unserem Stellplatz aus sehen konnten – die Ausläufer der Apuanische Alpen.
Als wir eine halbe Stunde gefahren sind, kommt die Sonne vollends heraus und die Temperaturen nagen an der 20-Grad-Marke. Wir fahren die nächstbeste Abfahrt ab und ein kleines Stück den Berg hinauf. Dort finden wir eine Bergwiese, an der wir parken und zu einer kleinen Wanderung aufbrechen.
Nach der Wanderung und dem Mittagessen fahren wir weiter bis Linorvo. Auch in Italien gibt es Corona-Risikogebiete, eines davon liegt auf dem Weg. Wir fahren Nonstop hindurch, ohne die Autobahn zu verlassen. Mattis hält unterwegs Mittagsschlaf, zum Nachmittag erreichen wir Linorvo. Wir haben in Ulm schon eine Fähre von hier aus nach Sardinien gebucht – dort wollen wir noch ein paar Tage Sommer genießen.
Wir schlendern ein Stündchen durch die Stadt und schauen, ob wir irgendwo zu Abend Essen können. Leider machen die meisten Restaurants erst 19 Uhr auf – das wird uns mit der Fähre zu knapp. Daher gehen wir zum Camper zurück, checken schon im Hafen ein und essen dort Abendbrot, während wir auf die Fähre warten.
Um 20 Uhr fahren wir in die Fähre ein. Um 21 Uhr werden wir ablegen und Sardinien morgen früh um 7 Uhr erreichen. Wir haben eine Kabine gebucht, wo wir die Überfahrt einfach verschlafen werden.