Auf den Spuren Ludwig II.
Das Regengebiet hat sich – wie angekündigt – die ganze Nacht abgeregnet. Wir werden von strahlendem Sonnenschein geweckt, allerdings sind die Temperaturen auf 10 Grad gefallen. Wir fahren ein paar Kilometer bis an die Anlegestelle einer kleinen Fähre, die uns auf die Roseninsel auf den Starnberger See bringen soll.
Vom Parkplatz bis zur Fähre geht es an einer wunderschön grünen Uferpromenade entlang.
Wir besichtigen die (recht kleine) Roseninsel mit ihren teils jahrhunderte alten Rosenpflanzen und ebenso alten beeindruckenden Bäumen. Dann fahren wir mit der Fähre wieder ans Festland und essen auf dem Parkplatz bei schönstem Sommerwetter zu Mittag.
Nach dem Essen hüpfen wir noch kurz in den See, dann geht es weiter durch’s idyllische Allgäu in Richtung Neuschwanstein.
In Schwangau haben wir noch ein wenig Sonne, aber das berühmte Schloss in den Bergen über dem Dörfchen bekommt kaum noch etwas davon ab. Wir wandern bis zum Alpsee am Ende des Ortes, machen ein kleines Kaffeetrinken und gehen wieder zum Camper zurück. Eine Besichtigung des Schlosses hatten wir nicht eingeplant, da die Karten dazu schon etliche Wochen im Voraus ausgebucht waren.
Wir besuchen zum Abschluss des Tages noch das Walderlebniszentrum im Nachbarort Füssen, direkt an der Grenze zu Österreich. Dort gibt es am Hang lange „Rutschen in den Wald“ – die Kinder sind kaum noch wegzubekommen. Anschließend geht es über den knapp 500m langen Baumwipfelpfad zurück zum Auto.
Als Stellplatz hat Anke einen Bauernhof in Österreich gefunden, der in einem Tal zwischen den ersten größeren Bergen der Alpen liegt.