Flüsse und Seen
Es hat tatsächlich die ganze Nacht durchgeregnet. Der Ortswechsel gestern Abend war also eine ganz gute Idee. Aber dafür sind die Wolken alle verschwunden und wir starten mit strahlend blauem Himmel in den Tag.
Direkt vom Parkplatz aus beginnt der Wanderweg hinauf zu den Reinbach-Fällen, die wir uns heute Vormittag anschauen wollen. Nach 20 Minuten erreichen wir den ersten Wasserfall.
Im Wald geht es stetig nach oben. Nach kurzem Weg erreichen wir den zweiten Wasserfall. Der Weg zum Aussichtspunkt ist vom nächtlichen Regen komplett aufgeweicht und schlammig. Wir halten nur ganz kurz für ein Foto.
!Der zweite Wasserfall ist schon beeindruckender.
Den dritten und größten der Wasserfälle hören wir schon von Weitem tosen. Als wir uns nähern, kommen uns große Wasserschwaden entgegen geweht. Wir schaffen es, ein paar wenige Fotos zu machen, bis wir (und die Kamera) komplett durchnässt sind.
Nachdem alle genug vom Wasserfall abbekommen haben, machen wir ein Stück weiter eine kleine Pause und planen den Rückweg. Auf dem Wegweiser zeigt ein mit „Flyline“ beschrifteter Pfeil ins Tal. Das schauen wir uns natürlich an und entdecken einen spektakulären, bequemen (und leider auch recht teuren) Weg ins Tal zurück, den wir uns nicht entgehen lassen wollen.
Nach einer rasanten Abfahrt quer durch den Wald stehen wir 5 Minuten später wieder unten beim Parkplatz. Ich lösche knapp 100 verwackelte Fotos von der Kamera. Anke geht schonmal zum Camper, das Mittagessen ansetzen, während ich mit den Kindern noch die tolle Outdoor-Kugelbahn im Wald ausprobiere.
Nach dem Mittagessen fahren wir bis zum Pragser Wildsee. Leider kommen wir aber nicht bis hin, da die Zugangsstraßen von 9:30 bis 16:00 für den allgemeinen Verkehr gesperrt sind. Für die Natur ist diese Maßnahme mehr als angebracht, für uns etwas ärgerlich. Aber da Mattis sowieso gerade eingeschlafen ist, parken wir in der Zufahrt zu einem nahegelegenen Biotop und machen erstmal Kaffeepause.
Punkt 16 Uhr stehen wir in einer Schlange am noch recht leeren Parkplatz des Sees an. Als wir den Rucksack gepackt und die Wanderschuhe an haben, hat sich der Platz schon komplett gefüllt. Wir brechen zu einer gemütlichen Nachmittagswanderung rund um den See auf.
Am Abend fahren wir noch tiefer in die Dolomiten hinein. Morgen wollen wir die Drei Zinnen umwandern. Der Wanderparkplatz direkt dort oben ist unverschämt teuer (vor allem für’s Übernachten), so dass wir den letzten Parkplatz davor für die Nacht ansteuern. Es ist schon ziemlich voll, als wir dort ankommen, aber wir finden noch eine Lücke.