Der Smaragd-Fluss
Heute früh scheint die Sonne und es verspricht, ein toller Tag zu werden. Als wir frühstücken, sind die Berge um uns herum schon im vollen Sonnenschein. Als wir starten, ist die Sonne auch im Tal angekommen. Der Soča schimmert smaragdfarben im Sonnenlicht.
Wir folgen dem abzweigenden Flüsschen Lepena in das gleichnamige Tal. Das erste Stück können wir noch mit dem Auto fahren. Wir parken an einer kleinen Hängebrücke, wo wir unsere erste Wanderung heute starten.
Der Weg führt entlang des Flussbettes. Der Lepena führt im Moment nur wenig Wasser aber man kann erkennen, dass das nicht immer so ist.
Nach dem oberen Wasserfall führt wieder eine Brücke über den Fluss. Zurück geht es dann auf der anderen Seite.
Nahe der Mündung des Lepena in den Soča essen wir an einem Gasthof lecker zu Mittag. Anschließend folgen wir der Straße noch ein Stückchen flussaufwärts zu den großen und den kleinen „Soča-Trögen“.
Obwohl die Farbe des Flusses sehr einladend aussieht, ist die Strömung hier zum Baden zu stark. Immerhin verengt sich der Fluss hier von etlichen auf einige wenige Meter. Drum halten wir weiter unten noch einmal an einer Badestelle, um die Füße in den Fluss zu halten.
Nach dem Baden wollen wir noch ein Stückchen fahren. Auf einer beeindruckend schönen und stellenweise abenteuerlich engen Bergstraße geht es vorbei an kleinen slowenischen Bergdörfern und verlassenen italienischen Bergbausiedlungen bis nach Österreich.
Am Nachmittag erreichen wir Dellach im Drautal, von wo aus wir vor einer Woche in Richtung Kroatien gestartet sind. Im Großen und Ganzen sind wir auch wieder im ursprünglichen Zeitplan.
Wir stoppen ein Stück weiter am Tristacher See, einem kleinen Bergsee mit direkt angrenzendem Campingplatz.