Leipzig - München - Lissabon - Faial
Leipzig - München
Wir sind etwas aufgeregt. Nach etlichen Wohnmobil-Reisen steht dieses Jahr eine größere Flugreise an - es geht auf die Azoren. Anke hat wie immer großartig organisiert, alle Koffer sind gepackt und alles ist vorbereitet. Wir arbeiten heute etwas kürzer, essen zu Hause noch schnell Mittag und starten Punkt 12, am vielleicht heißesten Tag des Jahres im Auto in Richtung Flughafen München.
Aufgrund von Corona (warum eigentlich?) ist die Situation an vielen Flughäfen chaotisch. Flüge werden gestrichen, viel Gepäck bleibt liegen oder geht verloren. Wir bleiben optimistisch und hoffen das Beste.
Im Vorfeld gab es schon einiges Hin-und-her mit der Buchung (unser Reisebüro hatte die Flüge aus versehen storniert und musste alles neu planen). Kann eigentlich nur besser werden ;-) .
Überpünktlich erreichen wir den Parkplatz am Flughafen und werden gleich zum Terminal gebracht. Am Check-In ist kaum was los, nach wenigen Minuten halten wir unser Ticket in den Händen. Auch am Sicherheitscheck ist nicht viel los. Wir sitzen zwei Stunden vor Abflug am Terminal und haben reichlich Zeit für unser mitgebrachtes Abendessen.
München - Lissabon
Beim Boarding gibt es eine lange Schlange sowie die Durchsage, dass das Flugzeug voll gebucht und der Platz für’s Handgepäck begrenzt ist. Anschließend werden Familien mit Kindern bis 5 Jahren aufgerufen, zuerst zu boarden. Wir spatzieren an der Schlange vorbei und haben für einen kurzen Moment das Flugzeug für uns alleine.
Mit 20 Minuten Verspätung landen wir kurz vor Mitternacht in Lissabon. Die Landung ist sehr holprig, die Kinder sind begeistert von der Achterbahnfahrt.
Da unsere Koffer bereits bis nach Faial gebucht sind, können wir direkt zum Hotel gegenüber vom Flughafen gehen und fallen müde ins Bett.
Morgen früh müssen wir um 5:30 raus. Zum Glück verschafft uns die Zeitverschiebung eine Stunde zusätzlichen Schlaf.
Lissabon - Faial
Beim Hotel ist das Frühstück inbegriffen, aber wir wollen nicht noch zeitiger aufstehen. Daher packe ich am Buffet eine große Tüte voll frisches Baguette und Croissants. Zum Flughafen gibt es ein kostenloses Shuttle, welches nur wenig länger fährt, als wir zu Fuß gebraucht hätten.
An der Sicherheitskontrolle ziehen wir den Kind-bis-fünf-Jahre-Joker und können kurz darauf in Ruhe das erste Frühstück genießen.
Kurz vor 8 starten wir pünktlich in Richtung atlantischer Ozean.