Ankommen auf Pico
Das Ferienhaus gefällt uns sehr, es gibt zwei Schlafzimmer, zwei Bäder und ein großes Wohnzimmer mit offener Küche.
Wir haben heute Nacht wie Steine geschlafen und erwachen gut ausgeruht und recht spät. Der Tag beginnt sonnig und warm, so dass wir draußen auf der Terrasse frühstücken können.
Für heute ist nicht viel geplant, wir wollen ins nahe gelegene Naturschwimmbad gehen.
In der Strandbar nebenan essen wir zum Mittag Pizza, Burger und Erbsensuppe. Mattis hat noch Schlaf nachzuholen, so dass wir nach dem Mittagessen ins Ferienhaus zurück fahren und uns weiter ausruhen.
Da sich der Pico heute immer mal hat blicken lassen, beschließen wir, vor dem Abendbrot nochmal hinauf zu fahren. Die Strecken sind hier kurz, bis zum Parkplatz unterm Gipfel sind es nur 25 Minuten.
Als wir die Hochebene unterhalb des Gipfels erreicht haben, sind die Wolken schon wieder dicht zugezogen. Wir machen einen kleinen Abstecher zum Lago do Capitão, einem kleinen sehenswerten See. Leider sind auch hier die Wolken auf Augenhöhe.
Am Parkplatz haben wir schließlich Glück. Die Wolken reißen auf und der Pico wird von der Spätnachmittagssonne angestrahlt.
Auf dem Rückweg versperrt uns eine Herde Proto-Steaks Rinder die Straße. Sie scheinen italienischen Straßenverkehr gewöhnt zu sein, mit viel Gehupe und Gedrängel lassen sie uns schließlich durch.
Zum (späten) Abendbrot sind wir wieder im Ferienhaus. Im Anschluss erkunde ich mit den Kindern noch das Gelände. Wir entdecken eine Ziege, Rotwild und Hühner.
Morgen wollen wir recht früh los, drum gehen die Kinder zeitig schlafen. Wir lassen den Tag bei einem Glas Wein ausklingen.