Lavagärten
Früh raus und das gute Wetter abfassen - klappt heute nicht. Wir schauen kurz nach 6 aus dem Fenster, sehen einen komplett bedeckten Himmel und drehen uns nochmal rum.
Nach einem ruhigen Frühstück fahren wir an die Nordwestküste der Insel, um uns die hiesigen Weingebiete anzuschauen. Da sich die Sonne noch nicht blicken lässt, machen wir noch einen Abstecher in die Berge zu einer Lavahöhle.
Diese Arte Höhle entsteht, wenn langsam fließende Lava von oben her erstarrt. Unter dieser Decke fließt die Lava noch gut isoliert weiter. Versiegt der Lavastrom, leert sich die Röhre und hinterlässt eine manchmal kilometerlange Höhle. Diese hier ist aber nach wenigen Metern verschüttet.
Als wir herauskommen, ist der Himmer immer noch bedeckt, aber die Sonne drückt schon ein wenig durch. Wir fahren erneut in Richtung der Weingebiete. Hier fahren wir einige der alten Wirtschaftswege ab und schauen uns die Weingärten an, welche aus Lavagestein gebaut wurden.
Diese Arte des Weinbaus ist aufwändig. Jedes Jahr müssen die Mauern kontrolliert und repariert werden. Leider lassen sich zunehmen weniger junge Menschen für diese Arbeit begeistern, so das ein guter Teil der Gärten brach liegt.
Zum Mittagessen haben wir uns eine kleine Taverne direkt am Meer gesucht. Es gibt dazu nur wenige Bewertungen, aber die Karte klingt äußerst vielversprechend.
Nach einem exzelenten Essen (die 3 Kinder haben 5 Portionen Nudeln verdrückt) fahren wir weiter die Nordwestküste entlang, welche maßgeblich durch Lava geformt wurde und dieses Bild bis heute behalten hat. Wir stoppen an mehreren Stellen, an denen außergewöhnliche Felsformationen zu sehen sind.
Bei den Stopps sind auch einige Badestellen. Uns gefällt aber keine so richtig - insbesondere aufgrund des recht starken Seegangs. Daher fahren wir bis San Antonio, dessen Meerwasser-Pools wir schon kennen. Hier legen wir noch einen größeren Badestopp ein, bevor es zum Abendbrot nach Hause geht.