Fábricas da Luz
Nachdem wir gestern in unser eigentliches Hotel “Solar do Conde” einchecken konnten und erst einmal einen Relax-Tag am Pool eingelegt haben, machen wir uns heute daran, die neue Insel zu erkunden. Anke hat uns für den Start eine kleine aber feine Wanderung herausgesucht.
Wir fahren bis zu einer namenlosen kleinen Ansiedlung einiger Häuser nördlich von Água d’Alto. Das Auto stellen wir am Straßenrand ab und werden erstmal von einer Katze begrüßt, die einer unserer eigenen sehr ähnlich sieht. Leider ist sie schon wieder weg, bevor wir ein Foto machen können.
Wir entdecken den Eingang zu einem ehemaligen hydroelektrischen Elektrizitätswerk, welches jetzt als Museum dient. Hier sehen wir eine beeindruckende Anlage, welche ab 1910 bis zu 135 kW an elektrischer Energie erzeugt hat. Diese Anlagen hießen hier früher “Fábricas da Luz” - “Lichtfabriken”.
Wir laufen einen schönen Wanderweg am recht trocken aussehenden Flussbett entlang. Nach kurzer Strecke kommen wir an einen Wasserfall, der zum Baden einlädt.
Gut erfrischt folgen wir dem Wanderweg weiter flussaufwärts.
Nach weniger als einer halben Stunde Wanderung erreichen wir ein weiteres altes Elektrizitätswerk. Dieses wurde sich selbst überlassen und die Natur hat bereits einen Großteil davon zurückerobert. Um so skurriler wirken die Reste der alten Turbinen inmitten der Flusslandschaft.
Hungrig machen wir uns wieder auf den Rückweg. Für heute Mittag haben wir uns ein Restaurant mit landestypischer Küche gesucht - was hier auf der Insel vor allem Fisch und Meeresfrüchte sind. Obwohl wir erst nach 15 Uhr ankommen, ergattern wir den letzten freien “Mittags”-Tisch.
Das Essen beim Blick auf den Hafen von “Vila Franca do Campo” ist vorzüglich. Anke bekommt Napfschnecken in der Bratpfanne serviert. Mein Papageifisch ist butterzart und lecker.
Auf dem Heimweg stoppen wir noch einmal in der Nähe des Flüsschens. Hier haben wir vorhin auf dem Rückweg ein größeres Wasserbecken entdeckt, wo wir nochmal baden gehen.