Aqua com gás
Heute ist Badetag. Am Hotel ist es zwar bewölkt, wir hoffen aber auf Sonnenschein im Nordwesten. Nachdem wir in Ruhe gefrühstückt haben, fahren wir zum Praia do Areal de Santa Bárbara, einem langen Sandstrand. Tatsächlich kommt dort auch die Sonne heraus.
Auf dem Meer sind etwa einen Meter hohe, langgezogene Wellen, die außer uns auch jede Menge Surfer anziehen. Annabell und Felix stürzen sich sogleich ins Wasser. Wenig später kommt die Strandwacht und weist uns darauf hin, dass der Meeresboden hier steil abfällt, was neben den tollen Wellen auch für eine gefährliche Strömung sorgt. Wir ziehen zum Baden in die Mitte des Strandes um, der unter Beobachtung der Strandwacht steht.
Wir bleiben bis zum frühen Nachmittag am Meer. Zum Mittag gibt es leckere Sandwiches und Eis.
Eine kleine Wanderung haben wir aber für heute trotzdem noch eingeplant. Wir fahren eine kleine Serpentinenstraße in das Lombadas-Tal. Hier sprudelt natürliches Mineralwasser aus dem vulkanischen Felsen. Im Tal finden sich die Ruinen einer Fabrik, in der das Wasser fast 100 Jahre lang in Flaschen gefüllt wurde.
Wir folgen dem Fluss bis zu einer Ruine, in der wir eine der alten Mineralwasserquellen entdecken. Noch heute sprudelt dort kühles, kohlensäurehaltiges Wasser aus dem Felsen.
Am Fluss Ribeira Grande gibt es noch einen kleinen Imbiss. Unsere Äpfel haben wir vorhin am Strand noch um dort verkaufte, hausgemachte Brownies ergänzt.
Nach dem Imbiss geht es wieder die kleine Straße aus dem Tal heraus und zurück zum Hotel.
Kurz bevor der Weg wieder auf die Hauptstraße mündet, entdecken wir noch eine Info-Stelle über Geothermie. Hier gibt es einen Grill sowie mehrere öffentliche Kochstellen, in denen man mittels Erdwärme Beilagen zum Grillgut erhitzen kann.