Nebelgebirge
Heute haben die Wolken unsere Urlaubsinsel fest im Griff. Anke hat eine Wanderung zum Pico da Vara herausgesucht - wir hoffen, dass der mit seinen 1100 Metern vielleicht ab und an aus den Wolken herausschaut.
Zunächst müssen wir aber erst einmal an den Startpunkt der Wanderung gelangen - einem kleinen Parkplatz auf fast 1000 Metern Höhe inmitten eines kleinen Gebirgszuges. Die Straße geht irgendwann in eine Schotterpiste über, ist aber gut befahrbar.
Oben angekommen, schwappen gerade die Wolken auf die Hochebene und wir stehen plötzlich im Nebel.
Der Wanderweg beginnt mit einem Pfad quer durch ein Hochmoor. Selbst ohne Nebel sollte man diesen nicht unbedingt verlassen. Rechts und links von uns platscht es, wenn wir Frösche aufscheuchen. Sehen können wir aber keine.
Annabell und Felix haben mal wieder keine Lust auf die Wanderung. Als wir erlauben, dass sie unterwegs Pokemons jagen, ändert sich die Meinung schlagartig.
Wir sind erst um 12 gestartet und erreichen den Gipfel kurz vor 14 Uhr. Die Sonne, die unterwegs immer mal durch die Wolken gedrückt hat, hat aber leider aufgegeben. Ich verzichte auf ein Panoramabild in hellgrau.
Wir haben unser Mittagessen in Form von belegten Brötchen mitgebracht, die wir hier oben essen. Dabei werden wir von unzähligen Wildbienen, Schmetterlingen und etlichen anderen Insekten umschwirrt.
Als wir wieder hinab steigen, lässt sich die Sonne dann noch noch blicken.
Für den Rückweg benötigen wir deutlich weniger Zeit, als hinauf. Es geht es bergab und Mattis ist abwechselnd Rennwagen, ICE-Zug und Flugzeug.