Regenwetter
Für unsere letzten beiden Urlaubstage ist sehr wechselhaftes Wetter angesagt. Wir haben keine Wanderungen mehr geplant und wollen die verbleibende Zeit Relaxen und Baden. Am Freitag Morgen fahren wir aber noch einmal ans nordöstliche Ende der Insel. Hier schützt und pflegt eine gemeinnützige Organisation die letzen ursprünglich erhaltenen Wälder von Sao Miguel.
Nach einem erfolglosen Abstecher zum nahe gelegenen - aber komplett bewölkten - Pico Bartholomeu halten wir an der Station des Naturparks. Hier schlendern wir zunächst durch eine großzügige Grünanlage mit Spielplatz. Aber auch hier holen uns die Wolken ein.
Im Hauptgebäude der Station werden wir von einem Mitarbeiter durch eine umfangreiche Ausstellung über den beinahe ausgestorbenen Azorengimpel - hier auch Priolo genannt - geführt. Wir lernen viel über die Geschichte der Natur der Insel und über die Arbeit des Projektes hier. Eines der Hauptprobleme sind unzählige invasive Pflanzen, die größtenteils mit den botanischen Gärten auf die Inseln gefunden haben und die heimischen Arten stark zurückdrängen.
Zum Mittag halten wir in einem kleinen portugiesischen Lokal, wo wir uns Erbsensuppe und ein gutes Steak schmecken lassen, während es draußen nur so schüttet.
Zum Baden wollen wir in ein Naturbad an der Küste, aber auch hier regnet es noch ganz ordentlich.
Wir fahren weiter zurück zum Hotel. Auf dem Weg stoppen wir noch an einer Likör- und Rumfabrik. Mit der Rumproduktion wurde hier aber erst vor wenigen Jahren angefangen, gut gereiften Rum gibt es hier erst in 2-3 Jahren.
Als wir im Hotel ankommen, scheint wieder die Sonne. Die Kinder verbringen den Nachmittag im Pool.