Esploriamo Venezia
Wir erkunden Venedig
Für heute ist jede Menge Regen angesagt. Vormittags soll es noch halbwegs trocken sein, darum gehen wir gleich nach dem Frühstück an den Strand.
Das Wasser hat fast die gleiche Temperatur wie die Luft. Den Vormittag verbringen wir mit baden und Muscheln sammeln. Sogar die Sonne lässt sich ab und zu mal blicken.
Gegen Mittag suchen wir uns ein Restaurant kurz vor dem Wasserbus-Bahnhof auf Lido. Nach dem Essen wollen wir nach Venedig hinüber, uns ein wenig umschauen. In dem Moment, in dem sich Anke wundert, wo der angekündigte Regen bleit, fängt es an zu schütten. Allerdings nur kurz, als wir mit Essen fertig sind, tröpfelt es nur noch ein wenig.
Wir setzen nach Venedig über und steigen am Markusplatz aus.
Wir schlendern in Richtung Markusdom, den wir uns anschauen wollen. Man kann sich dort an einer langen Schlange anstellen oder sich - mit dem nötigen Kleingeld - von der Qual des Wartens mit einem “skip the line” Ticket freikaufen. Ein Konzept mit langer Tradition in der Kirche.
Das angekündigte Wetter und die Nebensaison sind aber auf unserer Seite. Die Schlange ist überschaubar und wir sind nach vielleicht 15 Minuten im Dom.
Mit dem Dom sind wir schnell durch. Alle Extras kosten extra. Der Ausgang ist zum Glück im Preis inbegriffen.
Wieder im Tageslicht (strahlender Sonnenschein übrigens) haben wir Appetit auf ein Eis. Dabei stellen wir fest, dass es eigentlich unmöglich ist, sich in Venedig zu verirren. Alle 5 Meter gibt es einen Eisverkauf. Bewegt man sich vom güstigeren zum teureren, landet man unweigerlich auf dem kürzesten Weg am Markusplatz. Wir bewegen uns in entgegengesetzter Richtung und erreichen bald den Canal Grande, der Venedig in zwei Hälften teilt.
Die Kinder haben für heute genug von der Stadt gesehen und so suchen wir uns einen Wasserbus für die Heimfahrt. Inzwischen steht die Sonne recht tief und beleuchtet Venedig bestens für ein paar Fotos.