Schnellstart mit Hindernissen
Anke hat in den letzen Wochen schon viele Kisten mit unserem Gepäck vorbereitet, so dass wir schnell in den Urlaub starten können.
Ich breche zusammen mit Felix noch vor 12 Uhr von zu Hause auf, lege meinen letzten beruflichen Telefontermin vor dem Urlaub auf die Fahrt zum Wohnmobilverleih und bin pünktlich um 12:30 zur Übergabe.
Der große Alkoven, an den wir uns in den letzten Jahren sehr gewöhnt haben, wird von unserem Vermieter dieses Jahr leider nicht mehr angeboten. Der Forster A DVB 699, den wir dieses Jahr bekommen, unterscheidet sich aber nicht wesentlich, so dass wir schon nach einer Stunde auf dem Heimweg sind. Der Plan ist, das Fahrzeug zügig zu beladen und am Nachmittag bis Nürnberg zu fahren.
Leider macht nach wenigen Kilometern eine rote Motor-Kontrolleuchte den Plan zu nichte. Ich drehe wieder um und stehe kurz darauf wieder am Wohnmobilverleih. Diagnose: Motoröl fehlt. Dank modernster Fiat-Technik ist das Nachfüllen des Motoröls eine Prozedur, für die die Werkstatt über eine Stunde benötigt.
Eineinhalb Stunden später als gedacht beginnen wir, das Auto zu beladen. Schnell merken wir, dass das Fahrzeug einen halben Meter kürzer ist, als der “alte”. Da aber auch unser Reisegepäck handlicher geworden ist (Beispielweise benötigen wir keinen Kinder-Hochstuhl mehr), bekommen wir alles gut unter.
Bis zum Abendbrot ist der Camper komplett beladen. Wir essen, springen nochmal in den Pool und starten gegen 20 Uhr.
Wir fahren erst einmal bis 22 Uhr und machen eine Pause. Bisher haben die Kinder gut durchgehalten, sind nun aber recht müde - vor allem Mattis. Darum beschließen wir, nur noch so lange zu fahren, wie er Lust hat und uns dann einen Platz für die Nacht zu suchen.
Da Mattis kurz darauf eingeschlafen ist, fahren wir dann doch noch bis zum heutigen Etappenziel: Dem Rothsee, kurz hinter Nürnberg. Hier gibt es einen schönen Wohnmobilstellplatz direkt am See, den wir gegen 23 Uhr erreichen.