Tschüss Deutschland
Wir haben auf knapp 1000 Metern Höhe übernachtet. Hier ist es am Morgen kühl und es regnet leicht. Zum Frühstück fahren wir die verbleibenden 30 Kilometer bis zum Achensee. Mattis hat gestern schon den ganzen Tag gefragt, wann wir denn endlich an der Grenze sind. Als wir diese überqueren, rufen die Kinder im Chor “Tschüss Deutschland”.
Sobald wir in Österreich sind, gibt es auch wieder schnelles Internet und ich kann die ersten zwei Tage des Reiseberichts verschicken.
Das Frühstück essen wir im Wohnmobil auf dem Parkplatz vom Strandbad Achensee. Als wir fertig sind, hat sich der Parkplatz schon zur Hälfte gefüllt und die Sonne kommt heraus.
Den Vormittag verbringen wir im Strandbad. Mit 19 Grad ist das Wasser im See herrlich erfrischend. Da wir in 2 Tagen an der Fähre sein müssen, geht es Mittag weiter in Richtung Italien.
An der Grenze ertönt es von hinten “Tschüss Österreich”. Willkommen, Italien.
xDer Urlaubsverkehr auf der Autobahn fließt leider zäh wie Honig. Mit 30 bis 90 Kilometern die Stunde zuckeln wir in Richtung Süden. Ein schwarzer Tesla mit schwedischem Kennzeichen versucht duch Slalomfahrten zwischen den Spuren schneller voran zu kommen. Auf diese Weise überholt er uns innerhalb der nächsten Stunden drei Mal.
Am späten Nachmittag erreichen wir dann endlich den Gardasee. Laut Wetterbericht ist es hier mit 34 Grad etwas kühler als gestern - es fühlt sich aber noch ein ganzes Stück wärmer an. Wir wählen den erstbesten “günstigen” Campingplatz und bekommen einen Stellplatz mit Seeblick für eine Nacht zum Preis eines ordentlichen Hotelzimmers.
Da es schon Zeit für’s Abendbrot ist, packen wir das Essen zusammen, gehen am Strand baden und Picknicken auf einer Wiese direkt am See.
Mattis hat zum Glück den Großteil der Fahrt heute Nachmittag geschlafen. Am Abend schlendern wir die Promenade entlang bis zum Nachbarörtchen Lazise. Es sind noch über 30 Grad und alle Bars und Restaurants sind gut gefüllt.
An einer Bar stoppen wir für einen kleinen Absacker. Annabell probiert einen alkoholfreien Mojito. Danach geht es gemütlich zurück zum Campingplatz.