Tiefblaues Wasser
Auf der Parkfläche von Syri I Kaltër konnten wir sehr gut übernachten. Außer uns war noch eine Handvoll Camper auf dem großen Platz verteilt. Bis auf gelegetliches Bellen der Straßenhunde war es sehr ruhig. Unser “Gasthund” hat die Nacht vor dem Camper unter dem Tisch geschlafen.
Wir frühstücken zeitig, da es hier bald sehr voll werden wird. Kurz nach 8 sind wir auf dem etwa halbstündigen Weg zur Quelle Syri I Kaltër.
Die Quelle ist wirklich beeindruckend. Aus dem Boden sprudeln 6000 Liter pro Sekunde - genug, um in wenigen Augenblicken unseren Pool zu Hause füllen zu können.
Nach dem Baden gehen wir zurück zum Camper. Der Parkplatz hat sich in der Zwischenzeit deutlich gefüllt. Wir verlassen die Berge und fahren hinunter an die Küste. Hier kaufen wir Brot, Wurst und Käse für das Mittagessen ein und suchen uns einen der wenigen Strände aus, wo wir den Rest des Tages verbringen wollen.
Am Abend fahren wir noch zum wenige Kilometer entfernten Butrint-Nationalpark. Hier finden sich auf einer kleinen Halbinsel inmitten einer Lagune die Überreste von Gebäuden, welche zwischen dem 8. Jahrhundert vor Christus bis ins 14. Jahrhundert errichtet wurden.
Wir essen im Restaurant direkt am Nationalpark. Ich esse ein Risotto mit Meeresfrüchten und Trüffeln, Anke ein ähnliches Gericht mit Nudeln.
Da wir morgen noch einmal an den Strand wollen, suchen wir nach einem Stellplatz in der Nähe. Wir sind heute auf dem Weg zum Strand an einem Platz direkt am Meer vorbei gelaufen. Anke hat etwas Bedenken, dort über Nacht zu stehen. Aber als wir vorbei fahren, stellt sich gerade ein Wohnmobil dort hin. Wir entscheiden, es auch hier zu versuchen. Kurz nach uns kommt noch ein Camper mit Dresdner Kennzeichen. Die Famile hatten wir bereits in Montenegro schonmal getroffen.