In Richtung Heimat
Der Campingplatz in Griechenland war wirklich schön. Wir haben zwei Tage lang die Seele baumeln lassen. Laptop und Kamera sind im Camper geblieben.
Zum Mittag werfen wir unseren kleinen Gasgrill an. Nach wenigen Augenblicken verziehen wir uns damit unter die Markise und hängen das Moskitonetz auf. Kurz darauf dürfen uns die Wespen von außen beim Mittagessen zuschauen.
Mattis hatte anfangs etwas Angst, im Meer zu schwimmen. Als wir am Nachmittag langsam zusammenpacken, schwimmt er sicher zur Boje und zurück und will gar nicht mehr aus dem Wasser kommen.
Wir fahren zum Fährhafen und checken pünktlich ein. Um 19:30 griechischer Zeit (18:30 bei uns) startet unsere Fähre pünktlich in Richtung Italien.
Die Rückreise mit der Fähre ist ein besonderes Highlight. Wir haben die Option “Open Deck” gebucht. Das bedeutet, dass wir jederzeit Zugang zum Wohnmobil haben und auch dort schlafen werden.
Wir freuen uns, dass wir recht dicht an Korfu vorbeikommen und sind etwas überrascht, als die Fähre dort anlegt. Der Zwischenstopp gehört zur Route, war uns aber in der Beschreibung entgangen.
Die Überfahrt verläuft unspektakulär. Wir nutzen den Abend, den zweiten Teil von “Zurück in die Zukunft” zu Ende zu schauen. Da die Seeluft heiß und schwül ist, lassen wir die Fenster über Nacht zu und nutzen die Klimaanlage. Wir schlafen aus, frühstücken in Ruhe und kommen am späten Vormittag entspannt in Ancona an.
3. August 2023
In den nächsten drei Tagen müssen wir die Strecke bis nach Hause schaffen. Da das Wetter nördlich der Alpen kalt und regnerisch ist, wollen wir das schöne Wetter hier noch so gut es geht nutzen. Wir fahren zügig und staufrei bis zum Gardasee. Dort hat Anke am nördlichen Ende einen schönen und überraschenderweise sogar preiswerten Campingplatz gefunden.
Als wir am späten Nachmittag ankommen, will es gerade gewittern. Es bleibt aber bei etwas Donner, Wind und ein paar Regentropfen.
Für heute Abend hat Anke ein sehr gutes Restaurant in bester Lage direkt am See gefunden. Wir haben Glück und bekommen gleich einen Tisch. Das Essen ist hervorragend.
4. August 2023
Die nördliche Region des Gardasees gefällt uns von dem, was wir bisher gesehen haben am besten. Es ist nicht zu überfüllt, das Wasser ist sauber und klar und die Strände und Promenaden sind sehr schön. Wir verbringen den Tag hier am Strand.
Anke geht vor dem Mittag eine Runde joggen. Wir baden derweil und liegen dann faul am Strand.
Zum Mittag gibt es Gnocchi und Burger am Strandrestaurant. Danach geht es noch einmal ins Wasser. Wir reizen den Tag aus und fahren erst 16 Uhr los.
Es gibt erstaunlich wenig Verkehr, so dass wir gut durchkommen. Bei Innsbruck machen wir Stopp zum Abendbrot und freuen uns, dass es hier wieder ordentliches Sauerteigbrot gibt. In Österreich gilt gerade ein Tempolimit von 100 km/h wegen des Emissionschutzes. Ich schalte den Tempomat ein und erst nach 100 Kilometern an der Grenze wieder aus.
Wir übernachten südlich von München an einem Wanderparkplatz ein paar Kilometer von der Autobahn entfernt.