Amalfi-Küste
Wir sind heute etwas zeitiger aufgestanden als sonst, da wir uns die Amalfi-Küste anschauen wollen. Rund um die Stadt Amalfi finden sich einige der schönsten Küstenabschnitte im Umkreis. Außerdem ist die Gegend für den Anbau von Zitronen berühmt, aus denen unter anderem der bekannte Limoncello hergestellt wird.
Doch zunächst müssen wir erst einmal dort hin kommen. Da die Orte nur über eine kleine Küstenstraße zugänglich sind, herrscht entsprechend zäher Verkehr. Weiter die Küste entlang ist die Straße so eng, dass sich entgegenkommende Fahrzeuge oft ausweichen müssen. Garniert wird diese mit Bussen voll Touristen und Motorrädern, die sich zwischen den Autos entlangschlängeln.
Für die 30 Kilometer nach Positano benötigen wir mehr als eine Stunde. Dort lassen wir das Auto in einer der Garagen stehen, die uns mit Parkgebühren von 70 Euro pro Tag und einem “please leave the key in the car” gleich vertrauenswürdig und sympatisch erscheint.
Von Positano aus nehmen wir das Schnellboot nach Amalfi. Dabei können wir zum Einen die Küste sehen, zum anderen geht es auch schneller und entspannter voran, als auf der Straße.
Wir halten uns nur kurz in Amalfi auf, um etwas Kleines zum Mittag zu essen. Dann geht es auch schon weiter mit der Fähre nach Minori.
Die beiden Städtchen Minori und Maiori sind mit dem “Zitronenweg” verbunden, einem Wanderweg mit etlichen Treppenstufen, der entlang endloser Zitronen-Haine führt.
Statt Wandern heißt es hier vor allem erst einmal Treppensteigen. Schon nach kurzer Zeit sind wir weit oberhalb von Minori unterwegs.
Auf der Hälfte des Weges legen wir eine kleine Rast ein. Es gibt natürlich Getränke auf Basis von Zitronen.
Kurz darauf jagt uns Mattis einen riesengroßen Schreck ein. Beim Streicheln einer Katze erschreckt er sich, tritt einen Schritt zurück und stürzt auf eine Steintreppe. Die italienischen Anwohner springen sofort hilfsbereit mit Wasser, Pflaster und Eis zum Kühlen ein. Zum Glück ist bis auf ein paar Schrammen nicht viel passiert und wir beenden den Weg nach Maiori ohne weitere Zwischenfälle.
Unten gibt es erst einmal Trost-Eiscreme, danach sieht die Welt schon wieder viel besser aus.
Auf dem Heimweg halten wir noch an einem Ristorante & Pizzeria. Drin sieht es ein wenig nach Kantine aus, aber es sind viele Einheimische dort und das Essen ist hervorragend.