Strandtage
Die nächsten Tage gibt es nicht viel zu berichten. Wir suchen uns jeden Tag einen anderen Strand und gehen baden. Die slowenischen Strände sind alle öffentlich, auf den Liegewiesen dahinter gibt es recht teure Liegen und Sonnenschirme zu mieten. Oder man hat - wie wir - eine große Stranddecke im Gepäck.
Am Samstag waren wir am Strand von Strunjan, gleich um die Ecke. Am Sonntag wollten wir nach Izola, dort gibt es einen Strand mit einer großen Wiese und einer riesengroßen Wasserrutsche. Allerdings war es am Wochenende so überlaufen, dass wir noch ein Stück weiter an einen abgelegeneren Strand gefahren sind.
Nach dem Mittagessen an der Strandbar gehen wir ein Stück um die Steilklippe herum und finden eine sehr ruhige Bucht fast ohne Menschen vor.
Heute, am Montag fahren wir nach dem Frühstück an den Strand von Portoroz. Dort ist eine große Sandfläche aufgeschüttet - ins Meer geht es aber auch steinig oder über einen der Stege.
Da die Restaurants am Meer dort alle irrsinnig teuer sind, essen wir ein paar Meter stadteinwärts mit toller Aussicht hinunter auf’s Meer.
Nach dem Mittagessen besuchen wir die Salinen von Seca, welche Weltkulturerbe sind.
Zuerst erkunden wir - auf dem Leihfahrrad, welches es in der Saline gibt - den südlichen Teil der großen Anlage. Die Salinen hier sind nicht mehr in Betrieb und bilden inzwischen ein einzigartiges Biotop.
Anschließend fahren wir zum nördlichen Teil. Dort wird noch Salz gewonnen, es gibt einen Shop und ein Besucherzentrum.
Als wir uns alles angeschaut haben und wieder im Hotel sind, fängt es gerade zu stürmen und donnern an. Für heute Nacht sind Gewitter angesagt.