Izola und Koper
Am Mittwoch Vormittag ist es bewölkt und verhältnismäßig kühl. Wir nutzen das Wetter, um uns die anderen beiden schönen Hafenstädte in der Nähe anzuschauen. Da Izola am nächsten liegt, laut Reiseführer touristischer als Koper ist, und wir ein wenig shoppen wollen, beginnen wir dort.
Wir parken am Hafen, der direkt neben der Altstadt liegt. Von da aus schlendern wir die kleinen Gässchen entlang.
In Izola ist nicht viel los. Es gibt so gut wie keine Geschäfte und nach einer Stunde haben wir die beschauliche Altstadt zweimal durchquert. Wir fahren gleich noch nach Koper, was nur 10 Minuten entfernt liegt.
Koper ist deutlich größer als Izola. Wir fahren über die Autobahn zunächst an der Stadt vorbei, um von Osten kommend am großen Containerhafen Kopers entlang zu kommen. Die gewaltigen Stapel an Containern sind beeindruckend anzuschauen, sowas wollte ich schon immer mal sehen.
Anschließend parken wir und gehen zur Innenstadt, wo - entgegen unserem Reiseführer - deutlich mehr los ist, als in Izola.
Die Gassen hier sind gefüllt von Touristen und es gibt unzählige Lädchen und Geschäfte. Eines der ersten ist eine Destillerie. Wir probieren das eine oder andere, finden aber nichts, was wir kaufen möchten.
Anke und Annabell verschwinden kurz darauf in einer Boutique, wo sich Annabell ein hübsches Röckchen samt passendem Oberteil kauft. Wir schlendern noch eine Weile durch die Laden-Gässchen, bis wir langsam hungrig werden. Zum Mittagessen gehen wir hinunter zur Hafenpromenade.
Nach dem Essen fahren wir zurück ins Hotel und verbringen den Nachmittag am Strand.
Der Donnerstag startet ebenfalls mit Wolken - es soll aber bald klar und heiß werden. Wir fahren nach dem Frühstück hinüber zum Nachbarstrand, an dem wir schon am ersten Tag waren. Bevor wir uns in die Sonne werfen (die sowieso noch auf sich warten lässt), wandern wir ein kurzes Stück bis hinauf auf die Steilklippe an der Küste. Von hier aus wollen wir einen Blick auf die “Mond-Bucht” werfen, welche sehr schön sein soll.
Wir verbringen den restlichen Tag am Strand mit sonnen und baden. Zum Mittag haben wir Brot, Oliven, Schinken und Melone - wir essen direkt am Meer.
Heute ist unser letzter Abend hier. Während ich Abendbrot mache, packt Anke schon die Koffer. Nach dem Abendessen fahre ich mit Anke nochmal nach Portoroz, wo wir in einer Bar mit toller Aussicht noch einen letzten Abschiedstrunk schlürfen.