Als wir heute morgen zum Fenster raus schauen, ist kaum was zu erkennen. Es ist trüb und nebelig. Die Wolken hängen bis tief hinab ins Tal, auf die Skipiste hätten wir bei dem Wetter keine Lust gehabt. Aber erstmal geht es zum Frühstück, das letzte Mal am tollen Buffet satt essen, bevor wir auschecken.
Natürlich isst nicht nur das Auge mit, sondern vor allem auch der Magen. Eine Portion Frühstück zum satt werden.
Nach dem Frühstück packen wir die Taschen und das Auto. Das Zimmer hätten wir zwar bis Mittag, den Tag wollen wir aber für Langlauf nutzen.
Auf dem Parkplatz begrüßt uns dieser freundliche Gesell
Wir dürfen noch bis zum Nachmittag am Hotel parken. Von dort aus starten wir auf den Skiern in Richtung des zugefrorenen Sees.
Wenn alles grau ist, müssen wir selbst Farbe ins Bild bringen
Mattis kann zwar schon prima Abfahrtsski, beim Langlauf muss er aber noch üben.
Da kommt er ohne Hilfe nicht mehr heraus
Quer durch den winterlichen Wald gehen breite Loipen
Breit und gerade wie eine Straße zieht sich der vereiste Fluss durch den Wald
Zum Mittag halten wir an einem kleinen Waldcafé. Hier gibt es Linsen- und Rentiersuppe.
Lädt zur Einkehr ein
Draußen vor dem Café steht ein landestypisches Zelt mit Feuerstelle
Drinnen wirft der Ofen ordentlich Wärme
Nach dem Mittagessen geht es zurück in Richtung Auto.
Querfeldein in Richtung See
Auf der anderen Seite des Sees ist das Hotel
Mitten drauf kommt man sich etwas verloren vor
Zurück am Auto fahren wir noch zum Supermarkt. Ab morgen sind wir für vier Tage Selbstversorger.
Am Supermarkt ist ein Rentiergehege. Leider liegen die Tiere nur faul im Schnee, anstatt für’s Foto zu posieren
Nach dem Einkauf fahren wir in Richtung Levi. Es ist weiterhin neblig und feucht. Von den Skipisten, an denen wir vorbei fahren, ist nichts zu erkennen. Da es knapp unter Null Grad sind, sind die Straßen auch recht glatt. Wir haben es zum Glück nicht eilig.
Das Wetter taugt nur für kurze Strecken mit dem Auto
Auf halben Weg zum nächsten Hotel stoppen wir an einer Attraktion, auf die wir uns schon sehr gefreut haben: das finnische “Snow Village”. Diese Ausstellung wird jeden Winter neu aus Eis und Schnee geschaffen.
Der Eingangsbereich ist effektvoll beleuchtet
Wie viele Hände hier wohl lagen, bis das Eis soweit geschmolzen ist?
Das Thema des Snow Village ist dieses Jahr “Unterwasserwelt”.
Das Thema ist kunstvoll in Szene gesetzt
An dem müssen wir vorbei, wenn wir weiter wollen
Die Figuren sind von hinten ins Eis eingearbeitet und mit Schnee ausgefüllt
Schnapp!
Beim nächsten Schneemann/-Frau müssen wir uns wohl mal mehr Mühe geben
Die Motive scheinen direkt aus der Decke aus Schnee heraus zu kommen
Juhu, es gibt eine Eisrutsche!
Der Tintenfisch hat einen eigenen Raum mit passender Tonuntermalung
Beim Eis-DJ läuft gerade Techno
Nichts für kleine Kinder!
An der Eisbar gibt’s heiße Schokolade
Dieses Ungetüm geht über mehrere Räume
Als Panorama passt es gerade so ins Bild
Nachdem wir alles angeschaut haben, kaufen wir im zugehörigen Shop noch ein paar Souveniers. Danach geht es nach Levi, wo wir ein paar Tage in einem Glashaus mit freiem Blick auf den Himmel wohnen.
Das Haus ist schon gemütlich beleuchtet und gut geheizt
Viel Platz ist hier nicht, aber für uns Fünf reicht es aus
Im Bad gibt es sogar eine kleine Sauna
Vom Bett aus könnten wir Nordlichter sehen - wenn es nicht komplett bewölkt wäre
Schon bald machen wir die Lampen aus und zünden die Kerzen an, die hier überall stehen
Nach der Sauna hüpfen wir in den beheizten Whirlpool auf der Terrasse
Der Tag endet mit einem guten Tropfen, den wir extra von zu Hause mitgenommen haben
Unser heutige Route: 78 km