Botanischer Garten
Da heute Sonntag ist, an dem touristisch besonders viel los ist, lassen wir es ruhig angehen. Auf dem Plan steht heute der botanische Garten Roms und die Umgebung dort.
Nach dem Aufwachen hüpfe ich kurz in den Pool, danach essen wir in Ruhe Frühstück. Dann geht es mit dem Auto in Richtung Innenstadt.
Auf dem Weg halten wir an der Piazza della Marina an. Dort wollen wir uns einen lokalen Flohmarkt anschauen. Wir drehen ein paar Runden, bis wir einen Parkplatz finden. Heute ist Sonntag und das Parken kostenlos, was die Parkplatzsituation nicht gerade entspannt.
Wir schauen uns ein wenig um, finden aber nichts interessantes. An einem Stand kommen wir mit einem deutschen Verkäufer (auch ein Leipziger) ins Gespräch, der seit fünf Jahren in Italien lebt und auf Märkten mit Schmuck handelt. Nachdem ich mir eine Weile angehört habe, wie die Italiener feilschen und Mattis bei jedem Bernstein nach dem Preis gefragt hat, verabschieden wir uns und Mattis bekommt eine kleine Dose mit kleineren Bernstein-Stückchen geschenkt.
Danach fahren wir weiter nach Süden und damit näher an Roms Zentrum. Hier werden die wenigen freien Parkplätze noch offensiver umkämpft. Wir ergattern nach einigem Suchen trotzdem einen und machen uns zu Fuß auf in Richtung botanischer Garten.
Zum Mittagessen kehren wir in ein kleines recht volles Restaurant ein. Da wirklich viel los ist, warten wir eine ganze Weile auf das Essen. Danach geht es weiter durch wunderschöne alte Gäßchen.
In der Mitte des Gartens ist ein Schmetterlingshaus. Der Eintritt kostet extra, aber Annabell und Mattis wollen gern reingehen.
Für die Kinder hat es sich schon gelohnt, als jedes einen Schmetterling auf die Hand gesetzt bekommt. Der von Mattis bleibt fast bis zuletzt treu auf seiner Hand sitzen und lässt sich umhertragen.
Der Weg zum Ausgang führt steil hinauf, so dass wir im Anschluss einen tollen Blick über Rom haben.
Auf der Herfahrt hatten wir schon viele historische Oldtimer gesehen. Jetzt fahren sie mit Polizeibegleitung durch die Stadt.
Wir überqueren zu Fuß den Tiber, um noch vom Aventin - einem der sieben Hügel Roms - einen Blick auf die Stad und den Petersdom zu erhaschen. Besonders gut soll dies durch das Aventin-Schlüsselloch gehen.
Auf dem Heimweg kaufen wir noch für’s Abendessen Brot, Käse, Schinken und Oliven.