Ostia Antica
Für heute haben wir uns ein Ziel außerhalb Roms ausgesucht: es geht ans Meer. Genauer an die Mündung des Tibers, wo es eine der bedeutendsten römischen Ausgrabungen neuerer Zeit zu sehen gibt: die antike Stadt Ostia, deren Name vom lateinischen “ostium” (Mündung) abstammt.
Stadtauswärts fahren wir entgegen des Berufsverkehrs, so dass wir zügig voran kommen und nach 45 Minuten in Ostia eintreffen. Der Parkplatz dort ist riesig und im Sommer ist es hier auch brechend voll. In der Nebensaison stehen hier nur eine handvoll Autos und an der Kasse ein paar einzelne Touristen.
Nachdem Ostia verlassen wurde, wurden die Ruinen durch den Schlamm des Tibers bedeckt und dadurch recht gut erhalten. Heute sind von den meisten Gebäuden noch wenigstens die Grundmauern, von einigen sogar noch mehrere Etagen erhalten.
Wir erkunden drei Stunden lang staunend die alte Stadt. Zwischendurch essen wir im Restaurant auf dem Gelände ein kleines Mittagessen. Anschließend fahren wir noch ein kleines Stück bis zum Strand.
Wir halten zunächst an einem öffentlichen Strand. Dort sind allerdings die Duschen schon für den Winter dicht gemacht. Wir entsanden die Jungs grob und fahren noch ein kleines Stück zu einer Segel- und Surfschule, in der Hoffnung, dass es dort eine Dusche gibt.
Die Segelschule hat zwar zu, aber die zugehörige Anlage hat das Gelände in der Nebensaison für Besucher kostenlos geöffnet. Die Bar und der Pool sind zwar geschlossen, aber die Toiletten und die Dusche sind in Betrieb und dürfen benutzt werden. Auch auf die Liegewiese können wir gehen, außer uns sind nur ein paar Angestellte und einige Einheimische auf dem Gelände unterwegs.
Am Nachmittag schaffen wir es gerade noch in den letzten Sonnenstrahlen am Pool ein Gläschen zu trinken. Nach dem Abendbrot gibt es eine Spielerunde.