Vatikan
Heute ist unser letzter Tag in Rom. Ich hüpfe nach dem Aufstehen zum letzen Mal in den Pool. Zum Frühstück gibt es nochmal leckeren Kaffee.
Nachdem wir das Auto beladen und uns von unseren Gastgebern verabschiedet haben, geht es mit dem Auto wieder in die Innenstadt. Das Parkhaus “Gran Melina”, in dem wir schon am ersten Tag geparkt haben, ist heute fast leer und damit unsere erste Adresse. Von dort aus sind es nur 10 Minuten bis zum Eingang des Vatikan.
Vom Petersplatz aus geht es erst einmal in eine lange Schlange. Um in den Vatikan zu kommen, müssen wir uns erst einmal eine Stunde anstellen.
Vom Eingang aus geht es erstmal in die “Grotten” - die Grabkeller, in denen die ehemaligen Päpste beerdigt sind. Auf dem Weg kommen wir an einer langen Schlange am Eingang zum Peterstdom vorbei - da müssen wir uns wohl oder übel auch nochmal anstellen.
Im Keller kommt es zu einem Stau, es geht weder vorwärts noch rückwärts weiter. Bis einer der Angestellten einen Seitengang öffnet. Über eine steile Treppe vorbei an alten Gemälden geht es hinauf und wir stehen plötzlich im Petersdom. Die lange Schlange davor haben wir damit übersprungen.
Hinauf zur Kuppel sind es über 500 Stufen. Wir haben den Fahrstuhl gebucht, der uns die erste Hälfte hinaufbringt.
Nach etwas über 200 Stufen durch enge Treppenhäuser kommen wir am höchsten Punkt der Kuppel an und werden mit einem tollen Blick über Rom belohnt.
Nachdem wir zwei Runden gedreht und viele der Orte der letzten Tage nochmal von oben gesehen haben, geht es die Treppen auf der anderen Seite der Kuppel wieder hinunter. Wir stoppen nochmal an der Innenseite, wo große Mosaike die Wände zieren.
Auf dem Rückweg nehmen wir die Treppe, da am Fahrstuhl eine lange Schlange ansteht. Unten hält die Schweizer Garde rund um die Kirche Wache.
Wieder in Italien gibt’s erst einmal ein Eis. Meine Kombination heute ist Kaffee und Limoncello. Anschließend schlendern wir noch durch die Gassen. Zum späten Mittagessen suchen wir uns eine kleine Taverne mit typisch römischen Essen.
Wir haben heute nichts mehr vor und erschlagen die Zeit mit Bummeln durch die Stadt. An der Engelsburg spielt ein Straßenkünstler Geige, hier bleiben wir eine ganze Weile.
Die Fahrt zum Bahnhof wird noch ein klein wenig abenteuerlich. Wir müssen auf die andere Seite der Stadt, aber fast alle Straßen sind nur für Anwohner freigegeben. Als wir dann einfach einen großen Bogen entlang des Tiber fahren, passt es und wir kommen pünktlich an. Wir geben das Auto ab, essen ein kleines Abendbrot und erwischen den Zug, der pünklich auf die Minute in Richtung Bologna abfährt.
In Bologna kommen wir ebenfalls pünktlich an und haben eine halbe Stunde, um in den Nachtzug umzusteigen. Während wir uns einrichten, rollt dieser in Richtung Deutschland los.
Die Heimfahrt ist unspektakulär. Wir schlafen bis 7:30, dann weckt uns die Grenzkontrolle des Bayrischen Ministeriums für Heimatschutz und Fremdenfeindlichkeit. In München kommen wir pünktlich an, decken uns mit Mittagessen ein und fahren mit 10 Minuten Verspätung in Richtung Leipzig ab.