Vulkanisch
Wir schlafen aus, gestern war es reichlich spät. Gegen 9 weckt uns der Duft von Hühnchen: Anke hat schonmal das Fleisch für unser Mittagessen angesetzt.
Gestern Abend hatten wir noch schnell die kurzen Sachen gewaschen. Das war sehr gut, denn heute ist es wieder sommerlich und wir brauchen sie. Nach dem Frühstück starten wir die erste Wanderung direkt vom Campingplatz aus.
Am Anfang des Wanderwegs steht ein “wegen Bauarbeiten gesperrt” Schild, welches wir aber ignorieren.
Auf dem Pfad steht ein weiteres “wegen Bauarbeiten gesperrt” Schild, auch dieses ignorieren wir. Nach 500 Metern kommt ein drittes “wegen Bauarbeiten gesperrt” Schild. Dahinter arbeitet ein Bautrupp, der gerade die Treppe hinauf zum Berg abgerissen hat. Dieser lässt sich leider schlecht ignorieren, wir drehen um und gehen zurück zum Camper.
Wir fahren ein Stück in die Schlucht von Ásbyrgi hinein. Unten ist ein See mit einigen Wanderwegen, wo wir eine alternative Wanderstrecke gehen wollen.
Nach der recht kurzen Wanderung kochen wir am Camper Hühnerfrikassee zum Mittag. Ein Stück hinter dem Parkplatz ist eine große Wiese mit Bänken und Tischen, wo wir in der Sonne essen können.
Nach dem Mittag fahren wir zur Krafla-Caldera, einem großen aktiven Vulkansystem, in dem geothermische Energie gewonnen wird.
Im schwefelhaltigen heißen Wasser wachsen Mikroorganismen, die den Boden orange färben.
Annabell und Felix sind schon zum Camper zurückgegangen und haben Kaffee-Wasser angesetzt.
Auf dem Gelände gibt es noch einen großen Vulkankrater, der sich mit Wasser gefüllt hat.
Nachdem wir alles angeschaut haben, fahren wir zum nahegelegenen Myvatn-See. Wir halten kurz an einem Thermalbad, die Preise dort sind uns aber deutlich zu hoch. Zu fünft hätten wir über 180€ an Eintritt bezahlt, um kurz ins heiße Wasser zu springen.
Wir kommen pünktlich zum Abendbrot am Campingplatz an. Direkt dahinter ist ein Sportplatz. Mattis freut sich, dass er sich hier nochmal richtig austoben kann.
1 Ásbyrgi Camping
2 Krafla Caldera
3 Aussichtspunkt Myvatn
4 Laugar Camping