Mit dem Zug nach Florenz
In diesem Jahr wollen wir uns in den Herbstferien Florenz anschauen. Wir fahren wieder mit dem Zug, allerdings war für die Hinfahrt kein Nachtzug buchbar, so dass wir ganz regulär tagsüber fahren.
Die deutsche Bahn punktet, wir starten auf die Minute um kurz vor 8 am Hauptbahnhof in Leipzig. Das ist gut, da wir in München nur 16 Minuten Zeit zum Umsteigen haben. Dafür sind unsere Platzreservierungen doppelt belegt, was wir aber zum Glück recht unproblematisch klären können.
Bei der Ausfahrt aus Nürnberg verlieren wir ein paar Minuten, erwischen aber unseren Anschluss der ÖBB in Richtung Italien noch recht entspannt. Tagsüber zu fahren hat auch Vorteile, wir durchqueren die österreichischen Alpen und genießen später den Ausblick am Brennerpass.
Ansonsten verläuft die Fahrt recht ereignislos. Wir steigen in Verona um und kommen vor 20 Uhr in Florenz an. Dort müssen wir noch eine ganze Weile auf ein Großraumtaxi warten - wir haben die Oma mit und sind wieder zu sechst unterwegs.
Nach einem langen Reisetag von 12 Stunden kommen wir schließlich in unserem Appartment an. Es handelt sich um ein schönes ausgebautes Dachgeschoss mitten in Florenz, das uns wirklich gut gefällt.